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Meine alte harte Nuß |
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Hallo zusammen...habe ein seltsames Stück ergattert und da ich so etwas noch nie gesehen habe, hoffe ich auf sachkundige Hilfe!
-Keine Klingenmarken
-Gefäß Messing, Hilze auch (!)
...was ist das???
| Dateianhänge: |
ns2.jpg (15,16 KB, 1.590 mal heruntergeladen)
neuer säbel.jpg (7,32 KB, 1.578 mal heruntergeladen)
neuer säbel.jpg (7,32 KB, 1.564 mal heruntergeladen)
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__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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07.11.2007 14:53 |
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Hallo!
Sieht ungewöhnlich aus.
Wie sind denn so die Maße: Klingenlänge/Breite?
Ist die Klinge oben am Löwenkopf vernietet? Bitte ein Foto davon.
Bis bald
Roland
__________________ _______________________________________________________________
Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten läßt sich immer noch regieren -
bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.
Otto v. Bismarck
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07.11.2007 15:27 |
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+Rapax+
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....die Klinge ist vernietet...
Länge über alles: 775 mm
Klingenlänge: 635 mm
| Dateianhang: |
ns7.jpg (16,17 KB, 1.511 mal heruntergeladen)
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__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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07.11.2007 15:32 |
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Hallo!
Ich bin ehrlich gesagt ratlos.
Bei den ersten Bildern dachte ich an eine Montage einer Seitengewehr-Klinge mit einen Nachguß eines Offizierssäbels als Kinderspielzeug gedacht.
Dagegen spricht die Spitze der Klinge. Außerdem ist die Länge der Klinge nicht auf ein SG deutbar, jedenfalls habe ich kein SG mit so einer langen Klinge in meinen Büchern gefunden.
Als Degen ist die Gesamtlänge sehr kurz. Es könnte ja eine Variante für Kadetten sein (von der Länge mal betrachtet), wenn es auch so ein offizielles Vorbild gibt. Mir fällt außerdem auf, daß das Löwenmaul auf das Gefäß beißt, doch bei meinen LöKos geht es nicht rechts und links vorbei, sondern ist genauso breit wie das Maul selber.
Die einzige Blankwaffe, die ein Gefäß mit Löwenkopf hat und komplett aus Messing / Bronze besteht ist das Bayrische Artillerie Seitengewehr 92. Zu Deinem Stück stimmen aber weder die Maße, Gefäßform oder Befestigung.
Tut mir leid, Dir keine bessere Antwort geben zu können.
Bis bald
Roland
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Otto v. Bismarck
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07.11.2007 16:02 |
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Lieber +Rapax+,
herzlich willkommen im Forum.
Wenn ich es richtig sehe, sind die Bilder aus eine Ebay-UK Auktion, da Du nicht aus UK kommst, gehe ich nicht davon aus, dass es Deine Bilder sind. Hast Du den Anbieter gefragt, ob Du die Bilder hier posten darfst oder nicht? Ich (oder andere Moderatoren) warte bis heute Abend, wenn kein Antwort kommt wird diese Thema wegen rechtliche Lage gelöscht.
__________________ Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
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07.11.2007 16:08 |
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Hallo Roland,
danke dafür, dass Du Dir sofort die Mühe gemacht hast, in Deinen Büchern nachzuschlagen!
Ja, ich habe auch zuerst an eine Patchwork-Montage gedacht, dann aber ebenfalls gestockt und das Ding erst mal erstanden, allein schon, weil ich es so ungewöhnlich fand und man auch erkennen kann, dass es wenn, eine "alte" Montage ist....An die Marine oder Handelsschiffahrt des frühen 19. Jh. musste ich denken, bei denen im Eigenauftrag manchmal verkürzte Säbelvarianten als Bordwaffen im Gebrauch waren, die in der Enge besser zu händeln waren....aber die Cutlasses oder auch Entermesser scheinen kein Vorbild hierfür gewesen zu sein...hm...
...und der Messinggriff, den ich - wenn auch nur ähnlich - ebenfalls nur von Faschinenmessern her kenne, lockte mich dann restlos...
Ich bin auch ratlos, aber nichts destotrotz sehr begeistert davon...
Gruß
Chris
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07.11.2007 16:13 |
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+Rapax+
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Hallo leHussard,
ja, diese Bilder sind von der Ebay-Auktion, bei der ich dieses Teil erstanden habe, der Vorschlag, in einem Forum dieses Stück zu recherchieren, stammt vom Verkäufer, denn er wußte das Teil nicht einzuordnen. Weil das Ding unterwegens ist zu mir, habe ich noch keine eigenen Bilder machen können...Falls es beruhigt, werde ich den Verkäufer informieren, dass ich seine Bilder genommen habe...
Danke für den rechtlichen Hinweis!!!! Auf keinen fall will ich das Urheberrecht verletzten...
Gruß
Chris
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07.11.2007 16:18 |
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| Zitat: |
| Falls es beruhigt, werde ich den Verkäufer informieren, dass ich seine Bilder genommen habe... |
Das ist eine gute Idee
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07.11.2007 16:20 |
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...okay, habe Ihm eine mail gesendet, hoffe, er antwortet schnell...
..wenn er nicht bis heute abend geantwortet hat, ist löschen sicher besser.....wenn das Teil bei mir ist, mache neue Pics davon!
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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07.11.2007 16:25 |
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Ok.
Ich habe leider heute keine Zeit um zu suchen, aber Du kannst schon mit Spanien anfangen, die haben ofters so was in der Richtung. Link zu den Beschreibung den spanischen blankwaffen ist http://www.catalogacionarmas.com/articulos.asp
Wer weisst, viellecht kannst Du da was finden
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07.11.2007 16:32 |
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@ le Hussard:
*merci*
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07.11.2007 16:34 |
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hm......hab alles durch...war nix vergleichbares dabei, leider.....
*rätsel*
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07.11.2007 16:57 |
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Liebe Moderatoren!
Habe die Erlaubnis des Verkäufers erhalten, die Bilder hier zu posten, er wird dies auf Verlangen gerne bestätigen!
Also freue ich mich auf eine rege Diskussion zu diesem Säbel!
Ich habe zwar erst eine winzige (!) Sammlung, werde vielleicht aber dennoch mal an anderer Stelle ein Paar Pics meiner Stücke posten...
So, denn hoffe ich auf rege Hinweise, was den Säbel betrifft...
Viele Grüße
Chris
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07.11.2007 18:13 |
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| RE: Wer kennt diesen Säbel? |
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Hallo Chris,
Herzlich Willkommen im Forum und vielen Dank für dein Verständnis bezüglich der Bilder.
Ich denke, dass Du mit deiner Einstellung ein wertvolles Mitglied des Blankwaffen-Forum wirst.
Übrigens freue ich mich schon auf deine Bilder.
Hoffentlich sind es nicht alles solche harten Nüsse wie dieser.
Also, viel Spaß noch im BWF und ich hoffe wir können deine harte Nuss knacken,
MfG
Detlef
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07.11.2007 18:33 |
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Hallo Detlef,
*freu* ..Danke schön....
...sind erfreulicherweise keine weiteren harten Nüsse dabei
Grüße
Chris
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07.11.2007 19:08 |
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Herzlich Willkommen im Forum. Ich kann nicht viel zu dem Teil sagen - nur soviel, ein Schwede ist es nicht.
Gruß vom alten Schweden
Thomas
__________________ Gruß vom alten Schweden
Thomas
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07.11.2007 20:36 |
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Hallo Thomas,
danke auch für Dein "willkommen"
...das ist natürlich auch eine Taktik: wir finden alle gemeinsam heraus, was es nicht ist, und wenn wir dann noch herausfinden, dass nur noch eine Möglichkeit in Betracht kommt, haben wir gewonnen!
Ich glaube, dass es ohnehin nicht unter den regulären Waffenmustern zu finden sein wird, deshalb geben vielleicht Einzelkomponenten Hinweise, wie die Ausformung des Löwenkopfes bzw. dessen Anbindung an den Hilzenrücken/Griffkappe, das Bänchen oder das Gefäß, der Portepeeschlitz oder die Klinge oder oder...
Wenn ich das Teil erst einmal hier bei mir habe, werde ich mir mal die Klinge haarklein beschauen, mal sehen, vielleicht hilft´s ja....
aber bitte, bitte...nicht aufgeben!!!!
Grüße
Chris
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07.11.2007 21:03 |
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Hallo Chris,
wahrscheinlich sollte ich gestern Dir meine Idee erst erklären und dann Dich nach Spanien schicken, aber ich hatte ein wenig Stress. So, aber jetzt habe ich paar Minuten.
Warum habe ich gestern an Spanien gedacht? Ich kenne nur die spanischen Säbeln, die kompletten Gefäß in einem Stück aus Messing haben (vom Briquet und Faschinenmesser abgesehen!), auch der Löwenkopf sieht mir spanisch vor
Es ist die Tatsache, dass in unterschiedlichen Länden der Löwenkopf wird unterschiedlich ausgearbeitet und bei deinem Säbel denke ich sofort an spanischen Löwenkopf. Und zur Letzt – Spanien hat Unmenge von Blankwaffen gehabt, die bei Stadt-Garden, Miliz und etc. getragen wurden. Da es bei solchen Waffen um keine offizielle militärische Modele handelt, ist auch Information drüber kaum zu finden. Meine Meinung nach, es könnte bei Deinem Stück um so einen Spanier handeln. Du kannst auch versuchen eine Email an Juan L. Calvó von http://www.catalogacionarmas.com senden. Vielleicht kann er meine Theorie untermauern oder sagt das es Schwachsinn ist.
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08.11.2007 08:55 |
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Hallo le Hussard,
in welche Zeit würdest Du den Säbel denn einordnen? Ich bin verführt, ihn in die erste Hälfte des 19. Jh. zu datieren, wenn er eine andere Klinge hätte käme auch das Ende des 18. noch in frage....die Spanier mussten sich zu Beginn des 19. Jh entscheiden, auf welcher Seite sie stehen würden, als Napoleon nach dem kurzen Frieden seinen Großen Krieg begann, und hatten ihrerseits mit den Katalanen zu kämpfen, die diese Krise nutzen wollten, um ihre Unabhängigkeit voranzubringen....ich kann mir durchaus vorstellen, dass Du Recht hast mit Deinem Bauchgefühl....wenn bestimmte Merkmale es nun erlaubten, den Säbel tatsächlich Spanien zuzuordnen, darüberhinaus noch an den Beginn des 19. Jh., dann wäre er ein Zeitzeuge dieser spannenden Auseinandersetzungen, ein Zeuge des Endes Spaniens als Seemacht...wenn es dann noch ein Säbel aus marinen Zusammenhängen wäre...träum....
Deine Idee mit der e-mail habe ich aufgegriffen, werde dem guten Mann schreiben....mal sehen, was dabei herauskommt....aber schön schonmal, dass es kein "Allerwelstei ist", wie es mein KExtraD89 der Husaren des Landgr. Friedrich II von Hessen-Homburg N° 14 ist.....auch wenn ich den auch sehr lieb habe
Viele Grüße
Chris
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08.11.2007 12:53 |
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...und noch was:
SCHÖN, DASS ES DIESES FORUM GIBT!!! Ich bin schon jetzt total begeistert!!!
Gruß an alle!
Chris
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08.11.2007 12:56 |
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Hallo Chris,
ich weiß, ehrlich gesagt nicht, in welchem Zeit ich der Säbel einordnen soll/kann. Vom Gefäß her - Mitte-Ende 19 Jh.? Aber die Klinge eher Anfang 19 Jh.
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08.11.2007 13:02 |
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..so, dem Spanier ist gemailt. Mal sehen...
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08.11.2007 13:06 |
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@ le Hussard:
oh...ich hätte genau anders herum gedacht....
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08.11.2007 13:08 |
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in Offene Fragen / Harte Nüsse verschoben, ich denke es lohnt sich das Thema hier zu haben, damit es nicht vergessen wird.
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09.11.2007 13:20 |
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..danke, gute Idee...
äh le Hussard?? ..ich könnte mir vorstellen, dass Du beim Versuch, mir zu helfen, ohne es beabsichtigt zu haben, jemand anderem geholfen hast, siehe unter "Immer noch die gleichen Probleme" in dieser Rubrik...was hälts Du davon??
Gruß
Chris
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09.11.2007 17:22 |
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Estimado Sr. ,
Es la primera vez que veo un sable como el de la fotografía, en mi opinión NO es español
Atentamente,
Juan L. Calvó
...schade: also nicht Spanisch, und er sah so einen Säbel auch zum ersten mal....
Also: erste Hoffnung zerstört.....heul....
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09.11.2007 17:40 |
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Tja, das war leider nix mit Spanien... Aber immer mit der Ruhe, bei einigen Sachen habe ich Jahren gesucht und nur durch Zufall ein Antwort gefunden. Lass mich am WE die Bücher durchsehen...
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09.11.2007 18:50 |
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Lieber le Hussard!
Danke für den Eifer, den Du an den Tag legst, mir zu helfen!!
Das ist sehr ehrenwert! Das lässt mich hoffen! :)
Viele Grüße
Chris
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09.11.2007 19:26 |
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Große Hoffnung habe ich nicht, aber ich versuch einfach.
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09.11.2007 19:55 |
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Nein, nein,
so etwas habe ich auch noch nicht gesehehn. Der Löwenkopf selbst sieht mir irgendwie englisch aus. Kann natürlich auch täuschen. Daher kann es auch in Richtung Kolonie gehen.
Was mir noch einfällt ist Griechenland. Leider habe ich dazu keine Literatur oder einen Link.
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10.11.2007 19:20 |
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So, der Säbel ist nun bei mir, ich freue mich, er ist schöner, als es auf den Bildern aussah, werde mich jetzt freuen, und hoffe, jemand findet noch raus, um was es sich handelt, glaube aber Kadetten-Waffe ist nicht unwahrscheinlich...gab es so was?
Gruß
Chris
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17.11.2007 17:35 |
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...so, noch mal aufmerksam mache...
Gruß
Chris
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10.12.2007 10:52 |
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Moin,
so denn werde ich auch einmal meinen Senf dazugeben.
Schweden war schon gar nicht so schlecht.
Man versuche folgendes:
Finnland:
Säbel für Aspiranten, 1856, Marine ?(s.u. 3. Absatz)
(in unserem Bereiche als sogen. „Kadetten-Säbel“ anzusprechen)
Dabei (weiß/silber) Gefäß für Infanterie und (gelb/gold) für Kavallerie.
Also im Farbschlüssel different zu z.B. Frankreich (da ist es umgekehrt)
Zum typologischen Erscheinungsbild (z.B. Gefäßgestaltung) wären
die schwedischen und russischen Einflüsse hervorzuheben.
Es gab ein einheitliches „Strickmuster“, Gefäß asymmetrisch schmal für
Heer und breit ausladendes Gefäß für die Marineeinheiten (nur zur See).
N.B. Finnland war bis zu seinem Unabhängigkeitskampf (Januar 1918)
Spielball (Zankapfel) der beiden Großmächte Schweden und Russland.
Das wechselnde Protektorat/Schirmherrschaft schlägt sich in den Zeitläuften,
in den jeweiligen Einflüssen auf das äußere Erscheinungsbild der finnischen Armee/Streitkräfte, Bekleidung, Bewaffnung, Ausrüstung nieder. Ab Erführung der allgemeinen Wehrpflicht 1878 (2. Reorganisation) dann eindeutig russisch dominiert.
Hilft das weiter???
Mit freundlichem Gruße
9xklug
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11.12.2007 14:11 |
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An diese Stelle eine Frage: gibt es Literatur über die finnische BW? Ist mir bis jetzt nichts bekannt.
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11.12.2007 17:58 |
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Moin,
wenig, aber es gibt etwas:
zunächst eine Sammlung Tafelwerk von Riho Terras mit Federzeichnungen,
Daten, Maßangaben (ähnlich wie die schönen Tafeln vom „Säbel-Schulze“)
angereichert mit Photos und Dokumenten,
verschiedene Artikel aus den Schriften des Sota-Museo 1970-82
und der Finnischen Historischen Gesellschaft
(vergleichbar mit unserer Ges. für Hist. Waffen- und Kostümkunde)
vorzugsweise die Jahrgänge 1924, 55, 63-65,
dann Aimo Hallberg, Asekaappaus, Helsinki 1935
suomalainen ermeija asen (Finnische Armee-Waffen)Vol. 2 jalkaväki (Infanterie),
Vol. 4 ratsuväki (Kavallerie) pistimen (Bajonette), raskas puukopistin (schwere Messerbajonette, d.h. Faschinenmesser etc.) und
Suojeluskuntain, Yliesikunta; Aseenhoito-ohjesäänto i (A.H.O.I.), Helsinki 1932
(Waffensammel-Gesellschaft, Sammeln, Restaurieren etc.)
(Selbstverlag)
Mit freundlichem Gruße
9xklug
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12.12.2007 10:04 |
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Danke für die Auflistung, jetzt kann ich mich auf die Suche mache
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12.12.2007 11:49 |
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..das klingt ja sehr spannend!! Vor allem war mir neu, dass die Finnen eine Marine hatten!!! So lernt man nie aus. Werde auch mal in dieser Richtung weitergucken!
Danke also für den Tip, hoffe, die Spur führt weiter..
Viele Grüße
Chris
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17.12.2007 16:21 |
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...och, ich wollte nur mal meinen Säbel wieder nach oben schubsen, könnte ja sein, dass jemand noch ´ne Idee in den Kopf kommt...
Die Finnen-Fährte führte bislang leider ins Nichts.....
was es übrigens sehr schwer macht, in dieser Richtung das Web zu durchsuchen, ist, dass wohl niemand ausser den Finnen selbst diese Sprache nachvollziehen kann, man weiß gar nicht, was man da eingeben soll....habe es daher mit dänisch, norwegisch und schwedisch versucht, aber irgendwie scheinen die Jungens da oben von fachspezifischen Internetseiten mit hunderten hochaufgelösten und detailzeigenden Bildern mit Gliederung nach Kontinenten, Ländern, Regionen, Jahrzehnten, Truppen- oder andern Gattungen sowie Typen und -varianten nicht viel zu halten. :D
Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. ;(
Grüße an alle!
Chris
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07.01.2008 19:16 |
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Don't panic, ich denke an Dich und dein Säbel, aber nicht alles gescheht so schnell wie man es sich wünscht. Paar Freunde aus Finnland haben mir versprochen die Bücher über die finnische Blankwaffen zu besorgen, aber das dauert eben, so ganz einfach ist das leider nicht. Mit Deinem Erlaubnis wurde ich die Bilder an die Freunde schicken mit der Bitte in Finnland zu zeigen (z.B. in Sota-Museo), vielleicht geht das dann schneller.
__________________ Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
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07.01.2008 20:03 |
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Hallo Le Hussard!
Das klingt prima! Wenn Du willst, kann ich auch noch einige Aufnahmen von diesem Säbel machen und Dir per Pn schicken.....
..übrigens haben alle Messingteile Reste von Vernickelung oder Verzinnung (bin mir nicht sicher, welches von beiden), waren also ursprünglich nicht messingfarben, sondern silbrig...
Liebe Grüße
Chris
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22.01.2008 00:50 |
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Ich habe die Frage in einem russischem Forum gestellt (Finnland ist um die Ecke) , aber noch kein Antwort bekommen.
__________________ Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
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22.01.2008 13:18 |
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...danke schön!!
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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23.01.2008 20:56 |
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Im Moment brauchst du Dich nicht bedanken, es dauert trotzdem sehr lang, bis ich die Infos bekomme, aber frühe oder später passiert das, da kannst Du sicher sein.
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23.01.2008 21:39 |
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och, kein Problem, ich werde mir das Stricken beibringen und es mir in der Zwischenzeit vor dem Kamin bequem machen.....
habe für die Zeit bis dahin vielleicht noch ein anderes Rätsel zu lösen, nämlich einen schwarzen Uniformmantel vom Ende des 19. Jh. mit Stempelungen (Zahlen, Buchstaben, Krone), zweireihig mit je 5 Messingknöpfen geschlossen, Klappkragen, Knielang, sehr schön und schwer....werde morgen mal unter Uniformen ein Bild posten, soll aus Dänemark stammen, glaub ich aber nicht....
Bis dahin viele Grüße
Chris
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23.01.2008 22:31 |
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So, nun nach laaaanger Zeit mal wieder, nun mit neuen und besserern Pics.
Für Ideen, um was es sich handelt, selbst wenn es nur die Einzelkomponenten sind (im Falle einer auch alten Montage ursprünglich nicht zusammengehörender Teile) bin ich immer noch sehr dankbar!
Gruß
Chris
| Dateianhänge: |
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SN850253.jpg (1,12 MB, 915 mal heruntergeladen)
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07.10.2008 13:39 |
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So, heute ist endlich einmal etwas Bewegung in diese Sache gekommen, denn ich bin auf einen Infanterie-Hanger aufmerksam geworden mit exakt identischer Griffhilze sowie exakt identischem Löwenkopf (wie aus der selben Form!). Nur die Klinge ist länger, hat eine breite Hohlkehle, ein schmales Ricasso und es hat keinen Korb, sondern einen Bügel. Beschrieben wird die Waffe mit "Infantry Hanger 1790 - 1815". Mir scheint, mein Säbel hatte ursprünglich ebenfalls diesen Bügel, jedoch wurde er abgesägt, um dann das Maul einzusägen, um Platz für den Korb zu schaffen.
Kann leider keine Bilder einstellen, da Urheberrecht, wer aber den in Klammern stehenden Begriff googlen will, der wir ihn finden. Bitte alle, die gucken, um ihre Meinung...
Es wird langsam spannend.
+Rapax+
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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13.04.2009 23:07 |
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14.04.2009 11:10 |
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Hallo Rapax - die Hilze ist aber nicht exakt identisch; zähl mal die - ich nenn sie mal so - angedeuteten Wicklungen. 19 zu 20.
__________________ "Der Mensch fängt doch erst beim Leutnant an!"
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14.04.2009 16:29 |
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Haarspalter ;)
Nein, aber im Ernst, die Rillenzahl weicht um eine ab, dafür sind aber die Löwenköppe quasi lockenidentisch..
Der Witz ist, dass ich seit ich den Säbel habe (2 Jahre) nach einem Vergleichsstück gesucht habe, und mit mir viele andere Leute...und NICHTS!!, was dem auch nur ähnlich war.
Gestern stolperte ich quasi darüber im Internet und bin seit dem wie aus dem Häuschen. Ich hatte schon an ein Phantasieprodukt gelaubt!
Jedenfalls verwette ich meinen - nennen wir es Beinverbinder - , daß der Säbeltyp, der im Internet zu sehen ist, der Muttersäbel oder zumindest der Organspender meines Säbels ist. Und wenn ich nun noch herausfinden würde, wer diesen Säbel geführt hat (wird eine kleine Truppe sein, die dennoch keine Blankwaffen von den Großen auftrug), dann mache ich eine Party.
+Rapax+
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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14.04.2009 23:31 |
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...vielleicht hatte der Leutnant ja 20, der Feldwebel nur 19. ;)
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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14.04.2009 23:42 |
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Und noch eine Variante, leider auch ohne jed. Markierung
__________________ Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
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01.09.2009 09:48 |
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May I join your club, gentlemen?
I don't have this sword any more. It is gone, if I remember correctly, to Australia. The purchaser also didn't know the origin.
But we have a mark!
Something inside me says that is Latin America. It has that old world Spanish style...
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12.01.2010 00:58 |
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Die Buchstabe Å kommt in Dänischen, Norwegischen, Finnischen und Schwedischen vor. Vielleicht ist es der gesuchte Beweis für den finnischen Ursprung der Waffe? Oder mind. für den skandinavischen Ursprung?
__________________ Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!
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12.01.2010 17:40 |
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Hallo alle miteinander,
es ist erstaunlich, wie so im Abstand von langer Zeit immer wieder mal ein weiteres Exemplar dieses Gefäßes auftaucht! Vielen Dank, dass Ihr alle so aufmerksam seid! :)
Interessant auch, dass es offenbar an unterschiedlichen Waffentypen wiederkehrt, das von mir im Netz (trocadera) entdeckte Exemplar mit einfachem Bügel, hier (thank you, Dmitry!) mit einer eher meinem Exemplar verwandten Variante..
Deshalb ist die Frage, ob eine Klingensignatur oder ein Stempel wirklich etwas über den Ursprung des Gefäßes aussagt...
"Å" könnte auf Dänemark hinweisen, die Dänen hatten eine Marine, auch wenn diese weitgehend im Bombardement von 1801 im Hafen von Kopenhagen von den Engländern ("one-eyed" Nelson) zu Klump geschossen wurde, aber ihre Kanonenboote blieben berüchtigt. Leider sind die Dänen wie alle Skandinavier nicht so stark im Internet aktiv wie ihre großen Nachbarvölker...
Ich hoffe ja fast aud Dänemark!
Kann jemand aus der Gemeinde zu der Gestaltung der Scheide und Klinge von Dmitry eine zeitlich etwas genauere Einordnung wagen? Mit Gefäß um 1800 liege ich glaube ich nicht falsch!
Viele Grüße!
Chris
P.S. Hier noch die Bilder des Stückes mit einfachem Bügel, da die images nicht mehr im Internet verfügbar sind. Der Inhaber der Bildrechte war deshalb nicht mehr ermittelbar und möge sich bei mir melden. (um auf der juristisch einwandfreien Seite zu sein: diese Bilder sind Bildzitat nach § 51 UrhG; Quelle war: www.trocadero.com)
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23.01.2010 11:03 |
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Auf Grund des Hinweises zu Dänemark habe ich die beiden Bücher von Kurt Bang Petersen, Danske Marineblankwapen I+II komplett durchsucht.
Dabei habe ich festgestellt, dass es in der dänischen Marine nur zwei Säbel mit Ganzmessinggefäß gegeben hat. Diese entsprechen formal dem französischen Grenadiersäbel M 1767 und haben keine Ähnlichkeit mit den hier in Frage gestellten Stücken. Unterstellt, dass Petersen alle in der danischen Armee geführten Blankwaffen zeigt, muss eine dänische Herkunft der Stücke ausgeschlossen werden.
Gruß
corrado26
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23.01.2010 11:32 |
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Hallo corrado26,
zwar habe ich die Bücher von Petersen nicht, dafür aber vom Moller. Unter dem _Nummer 39 ist im Buch ein sehr ähnlicher Säbel abgebildet. Leider kann ich mit Dänisch herzlich wenig was anfangen und die englische Beschreibung ist viel knapper! Einführung 1812, getragen bis 1856 von Untr.Offz. Gab's mit Pallasch- und Säbelklingen (also gerade und gebogen).
@Chris ich sende Dir Email mit dem Auszug aus dem Buch
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23.01.2010 14:45 |
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..hm, im dänischen Text dazu ist im Unterschied zum englischen nur noch gesagt :" der Säbel war im Gebrauch bei den Unteroffizieren der Flotte solange, bis er vom Modell 1856 abgelöst wurde."
Ansonsten ist alles übersetzt...
Leider ist die Zeichnung sowie die Beschreibung nicht allzu aufschlußreich...vor allem, weil über die genaue Materialwahl des Gefäßes (z.B. "Vollmessing") keine Aussage gemacht wurde.
Ich kann mir daher auch vorstellen, dass der dort gezeigte Säbel einen Löwenkopf mit "backstrap" (wie immer das auf Deutsch heißt) hat mit beinerner oder hölzerner Griffhülse.
mail an das Marinemuseum in Hamburg ist bereits abgeschickt, dort arbeitet jemand, den jemand kennt, den ich kenne, und durch den der andere mich kennt, ohne mich selbst zu kennen.....mal sehen, was der sagt...
Ansonsten gilt: "Dänen lügen nicht"
Vielen Dank allen, die sich so engagieren!!!
Gruß
Chris
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23.01.2010 21:43 |
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....also, ich kann mir nach allem tatsächlich vorstellen, dass das was Dmitry von Lateinamerika meint, vielleicht gar kein schlechtes Bauchgefühl ist! Die spanischen Vollmessing-Löwen sehen diesem Säbel noch - zwar nur grob - aber am Ähnlichsten, und gut möglich, dass bei dem Gezerre aller Parteien in den napoleonischen Kriegen um die Unabhängigkeit spanischer Mittel- und Südamerikaenklaven durchaus spanische Stücke Pate standen (mit einem Hauch britischer Naturalistik), vielleicht tatsächlich irgendeine Inselstaat-Marine mit nur einem sechstklassigen Schiff mit 2-jähriger Tradition und totaler Auslöschung in der einzigen Seeschlacht, die sie mitmachte, alle Waffen eingesammelt, Gefäße abmontiert, Klingen verkauft, Gefäße an Freibeuter verschachert, die sie dann an alles dranmontierten, was sticht und schneidet.
Vielleicht sind wir tatsächlich am Ende unserer Bemühungen angekommen.
Viele Grüße
Chris
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23.01.2010 22:12 |
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Liebe Freunde,
ich glaube, ein Ende des Rätsels ist nah!
Mir wurde gerade gemailt, dass in der letzten Zeit ein kleiner Posten dieser Waffen in den US aufgetaucht sei, und es handele sich tatsächlich um Waffen, die in der Armee und bei der Polizei in Peru in Gebrauch waren. Der Peruanische Händler schrieb, das diese Waffe in Peru bei den Sammlern und Antiquitätenhändlern sehr häufig sei...
Also Peru. "prima...ich glaub wir fahrn nach Lima!"
Wer hat darüber Quellen oder weiß, wo er da den Hebel ansetzen kann, wäre doch was, wenn wir ein Land hinzufügen könnten in unserem illustren Forum!
Viele Grüße
Chris
Dear folks, there could be an end of this mystery!
I was recently told that there has arrived a small deal of these swords in the US.
It was said, that these were used in the peruvian army and in the peruvian police. A peruvian seller said they were very common in Peru among dealers and collectors.
If there is someone out there who has got information about the weapons in Peru or knows a source, please post it!
It would be nice to have a new Country in our discussion board!
Best regards
Chris
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25.01.2010 21:19 |
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Grrrrrrrr
nun bin ich etwas genervt: doch wohl kein Peruaner. Der Mensch hatte selber offenbar doch keine Ahnung und "so was mal in einem peruanischen Laden gesehen" zu haben, macht einen nicht zum Kenner. Ich Depp, aber man klammert sich ja an alles....Jedenfalls sehen alle peruanischen Säbel, die ich nun auf zahlreichen Internetseiten auf Spanisch mir habe antun müssen, extrem anders aus. Ich will jetzt auch gar keinen peruanischen Säbel mehr haben. Besonders die der Polizei nicht. Was ein Sch.... ;( War irgendwer überhaupt schon mal in Peru? Oder will wer dahin?
Mir ist es bald auch egal, habe neulich einem erzählt, das sei ein älteres Modell eines Dreivierteldegens aus Takatuka, und als es mir ohne Zögern geglaubt war, dachte ich so bei mir: "wieso eigentlich auch nicht..." Ist ja eh egal.
Wen interessieren schon Säbel.
Viele Grüße
Chris
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17.02.2010 23:04 |
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Hi Chris, nicht aufgeben! Frühe oder später wird der Rätsel gelöst!
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18.02.2010 08:55 |
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Dreiviertedegen aus Takatuka finde ich Klasse. Das macht richtig was her.
Gruss
blankhans
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18.02.2010 14:56 |
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| Zitat: |
Original von blankhans
Dreiviertedegen aus Takatuka finde ich Klasse. Das macht richtig was her.
Gruss
blankhans |
Ja, nicht wahr? Und dazu gibt es davon noch ganze drei (!) auf der ganzen Welt, da die Armee auf Takatuka lediglich aus drei Mann bestand, El Generale, El Kommandante, und El Secretario General de Takatuka.
Die anderen Stücke sind ebenfalls hier gepostet.
...man muß ja seinen Humor bewahren :)
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18.02.2010 19:51 |
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Voila!
It is from Peru.
Just as I thought, the Latin American provenance.
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12.03.2010 04:27 |
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Dmitry, that is the same guy who told me that he believed this sword
to be peruvian, but only suspected it because there were
several swords like this actual traded by peruvian sellers in these days. When I asked him for any other sources
he couldn´t tell. The only sources I found about
the peruvian edged weapons say that the peruvian
Army used german swords without any change of hilt parts...
Weeks ago this seller told me it was
from the peruvian police, but now he
states it to be from Artillery....
I am not sure if we should trust this single statement.
That´s why I am sceptical.
(Dmitry, dies ist genau der Mensch, der mir vor einigen Wochen sagte,
er glaube, der Säbel komme aus Peru,
dies aber nur vermute, da einige dieser Säbel
bei peruanischen Kollegen im Handel seien.
Als ich ihn fragte, ob er noch andere Quellen über diesen Säbel wisse, konnte er mir keine nennen.
Das einzige, was ich dann wiederum las, war,
das in der peruanischen Armee deutsche Säbel
mit deutschen Gefäßen in Gebrauch waren.
Vor Wochen meinte dieser Händler übrigens,
den Säbel der Polizei zuordnen zu können,
in dieser Auktion aber spricht er ihn als "Artillerie-Säbel an"...
Ich bin nicht sicher, wie weit wir dieser bisher allein
dastehenden Info vertrauen sollten. Deshalb bleibe ich skeptisch.)
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14.03.2010 12:21 |
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In this case [and in this case only! :)] I think you might want to believe the seller.
The sword, pictures of which I posted above, was purchased by me from a dealer at an antique arms show in the US several years ago. He told me that he bought it in Peru, where he goes often to buy various antiques. This is NOT the same person who just sold the sword on eBay!
Now that this sword has been linked to Peru by two independent sources, it makes the Peruvian connection much more probable, in my opinion.
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17.03.2010 04:42 |
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hmmm, but just the fact that Peru was the place of purchase does not prove the peruvian origin, or am I not correct? OK I will research the peruvian Army further if I can
(hmmm, aber nur die Tatsache, dass der Kauf in Peu stattfand macht den peruanischen Ursprung noch nicht belegt, oder irre ich mich? Na gut, dann werde ich mal weiter nach der peruanischen Armee forschen soweit ich kann)
__________________ "So ´n Säbel haben und dann den Zupperdenten immer auf´n Kopp"
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17.03.2010 19:23 |
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The sword I had was made by Alex Coppel. Perhaps going through their Import Catalogs would produce a result.
Good luck!
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18.03.2010 00:05 |
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| Argentinischer Polizeisäbel |
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Hallo,
ich bin neu hier und möchte mir nichts anmaßen. Ein lateinamerikanischer Ursprung scheit mir jedoch sehr wahrscheinlich Hier ist ein argentinischer Polizeisäbel der sehr ähnlich ist. Die Form ist mir von dort in meheren Varianten bekannt, allerdings mit einem Bügel und nicht den Blechkorb wie in der hier vorgestellten Waffe.
http://shopping.idoneos.com/index.php?ml=83067366&url=http%3A%2F%2Fpmstrk.mercadolibre.com. ar%2Fjm%2FPmsTrk%3Ftool%3D280774%26go%3D%2Fjm%2Fitem%3Fsite%3DMLA%24%24id%3
D83067366
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25.06.2010 20:44 |
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| RE: Argentinischer Polizeisäbel |
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Hallo Bdaian,
schade, habe ich zu spät geguckt, nun tut es der link nicht mehr...
aber vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!
Gruß
Chris
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26.07.2010 23:00 |
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